Blick in die Rheinaue, Foto: J. Dohle
Piktogramm eines Wanderers Piktogramm Barrierefrei

Auf den Spuren des Rheins in Kleve

Eine Rundwanderung in Kleve- Keeken vom Infozentrum Keeken entlang des Altrheins bis zum Ort Düffelward

Barriereinfos
Breite/Belag Asphalt/Pflaster mindestens 2,5 m, engste Stelle ca. 1 m
Stufen/Schwellen über 3 cm Höhe nein
Schranken, Gatter/Gitterroste 8
Deutliche Wegebegrenzung (Kante/anderer Belag) überwiegend vorhanden
Steigung stärkere Steigungen am Deich
Neigung weitgehend eben
Sicherheit (Straßenverkehr) größtenteils ohne Autoverkehr, stellenweise jedoch auch höhere Geschwindigkeiten erlaubt
Sitzmöglichkeit (Bank) 10
Toilette in der Nähe im Infozentrum Keeken
Toilette rollstuhlbefahrbar (ggf. Euro Schließsystem) in der Nähe im Infozentrum Keeken
ÖPNV Haltestelle in der Nähe Kleve Nieler Straße
Entfernung/Frequenz der Busse 700 m, m, zweimal stündlich
Parkplatz in der Nähe  (ggf. Behindertenparkplatz) ja, zu Beginn der Route am Infozentrum
Schutzhütte/Unterstand nein
Nächster Gastropunkt barrierefrei (Zugänglichkeit, Toiletten, etc.)
é
Gesamturteil Barrierefreiheit anspruchsvoll

Wegbeschreibung mit Barriereinfos

Die anspruchsvolle Tour startet am Infozentrum Keeken. Hier können Sie in einer abwechslungsreichen Ausstellung den Rhein in all seinen Facetten erleben. Ein Hörerlebnis am Eingang des Infozentrums gibt einen ersten Einblick. Parkmöglichkeiten sind am Infozentrum ausreichend und mit viel Platz vorhanden. Wer mit dem Bus anreisen möchte, muss allerdings ein bisschen mehr Zeit einplanen. Sowohl die Bushaltestelle "Kleve Hoenselaar" als auch "Kleve Nieler Straße" liegen 750 m vom Infozentrum entfernt. Los geht es auf der asphaltierten Straße "Spicker" Richtung Deich. Da dies eine Anliegerstraße ist, ist kaum mit Autoverkehr zu rechnen. Bevor der Weg nach rechts abbiegt, ist eine kurze Steigung zu überwinden. Ab hier ist der Weg gepflastert. An der nächsten Kreuzung geht es in einer lang gezogenen, leichten Steigung auf den Deich hinauf. Vorher muss allerdings noch ein Tor mit Viehgitter durchquert werden. Davon gibt es mehrere entlang der Deichroute, die engste Stelle ist dabei circa 1 m. Am Tor informiert ein Hörerlebnis über die Deiche als wertvolle Lebensräume für Blühpflanzen und Insekten. Achten Sie doch bei Ihrer Wanderung einmal auf die Pflanzen, die rechts und links auf dem Deich wachsen! Nach der Steigung lädt dann eine Bank zur Rast ein. Sie steht etwas abseits vom Weg unter einer Eiche, die anlässlich der Deicheinweihung gepflanzt wurde. Nun geht es ein Stück am Deich entlang bis eine weitere kurze aber stärkere Steigung auf die Deichkrone hinauf führt. Der Ausblick von hier lohnt sich! Auf der gegenüberliegenden Seite schlängelt sich der Altrhein mehr oder weniger parallel zum Weg durch das Grünland und etwas weiter entfernt erstreckt sich Auwald im Naturschutzgebiet Salmorth zwischen dem Ufer des Rheins und dem Altrhein. Über die "Hartholz-Auwälder" können Sie beim nächsten Hörerlebnis an einem weiteren Tor mehr erfahren. Auch an diesem Tor gibt es eine Engstelle von circa 1 m, die über ein Viehgitter führt. Kurz hinter dem Tor gibt es die Möglichkeit, einen Abstecher vom Deich hinab zum Landgasthof Haus Vossegatt zu machen. Dabei führt der Weg allerdings mit einem starken Gefälle vom Deich hinunter und am Ende des Weges stehen drei rot-weiß markierte Pfosten auf dem Weg. Das Haus Vossegatt bietet mit seinem Restaurant und Biergarten eine schöne Rastmöglichkeit. Die Tour geht dann aber auf dem Deich weiter und ein drittes Tor mit Viehgitter muss durchquert werden. Ein Stück weiter informiert eine Infotafel des Milchradwegs über Kulturlandschaft und zwei Bänke laden ein, die Aussicht in die Landschaft zu genießen. Danach gibt es ein Gefälle und eine Steigung, weil der Weg von der Deichkrone hinab und wieder ein Stück hinauf führt. An der nächsten Hofzufahrt folgen zwei weitere Tore mit Viehgittern und danach geht es wieder einmal bergab und einmal bergauf bis an der nächsten Hofzufahrt zwei weitere Tore zu überwinden sind. An einem dieser Tore kann man dem Hörerlebnis zum "Vogelschutzgebiet Unterer Niederrhein" lauschen. Nach diesem anspruchsvollen Wegabschnitt geht es nun auf ebener Strecke weiter entlang des Deiches. Der Altrhein verläuft jetzt ganz nah am Weg und man kann hier viele Vögel beobachten. Die lauten und schrillen Rufe der Austernfischer sind hier zum Beispiel oft zu hören. Außerdem kann man von hier aus das kleine Dorf Schenkenschanz auf der anderen Seite sehen. Eine Bank bietet sich zwischendurch für eine kleine Pause an. Hinter der Bank können Sie im Sommer auf der rechten Seite eine prachtvolle Margeritenwiese auf dem Deich bewundern. Die weiß leuchtenden Blüten fallen sofort ins Auge. In der darauf folgenden Kurve steht eine weitere Bank. An der nächsten Einmündung stehen zwei Bänke, die Route führt mit einem starken Gefälle hinunter in den Ort Düffelward. Vorher muss allerdings ein weiteres Tor durchquert werden. Am Ortseingang steht eine Bank unter einer Eiche, sie ist durch Pfosten von der Straße getrennt. Außerdem sind hier ein paar Parkplätze vorhanden. Die Route geht nach rechts weiter über die Straße "Deichbogen". Es gibt hier keinen separaten Fußweg, die Straße ist allerdings eine 30er Zone. Nach einem kurzen Stück stehen auf der Straße zwei rot-weiß markierte Pfosten. Die engste Stelle beträgt circa 1 m. Auf der rechten Seite stehen am Wegrand Kopfbäume. Wussten Sie, dass diese Baumgestalten eine jahrhundertealte Geschichte haben, die sie eng mit den Menschen verbindet? Unter der Telefonnummer 02851-97999697 können Sie dazu mehr erfahren. Kurz hinter den Kopfbäumen muss eine große Straße überquert werden. Vorher steht auf der linken Seite noch eine Bank, etwas abseits vom Weg. Als Querungshilfe über die stark befahrene Straße ist eine Mittelinsel vorhanden. Anschließend führt der Weg weiter durch eine 30er Zone ohne separaten Fußweg. Hier ist der Weg von Häusern gesäumt. Hinter den Häusern endet auch die 30er Zone. Die Route führt kurz dahinter nach rechts in einen asphaltierten Weg durch die Agrarlandschaft bis Keeken. Dort stehen viele schöne Häuser mit liebevoll gestalteten, bunten Vorgärten. Die Route biegt in Keeken nach rechts in die "Düffelgaustraße" ab. Auf der linken Seite befindet sich an der Kirche ein Spielplatz mit Bänken und Tisch. Dann führt der Weg durch eine Allee, an der noch eine weitere Bank am Wegrand steht und anschließend nach links auf den Radweg entlang der "Klever Straße" zurück Richtung Infozentrum. Kurz vorher muss man noch einmal ohne Querungshilfe die große Straße überqueren und ist dann wieder am Ausgangspunkt angelangt. Beim Café im Gärtchen kann man anschließend die Eindrücke bei Kaffee und Kuchen noch einmal Revue passieren lassen.

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