Gänse am Reeser, Foto: B. Blöß
Piktogramm eines Wanderers Piktogramm Barrierefrei

Deichwanderung am Vogelschutzgebiet

Eine Wanderung auf dem Banndeich vom Wunderland Kalkar bis zur Rheinbrücke Rees-Kalkar

Barriereinfos
Breite/Belag Asphalt/Pflaster meistens mindestens 2 m, bei der Einfahrt zum Wunderland 1,4 m, engste Stelle: 0,6 m
Stufen/Schwellen über 3 cm Höhe 1
Schranken, Gatter/Gitterroste 6
Deutliche Wegebegrenzung (Kante/anderer Belag) ja
Steigung stellenweise stark
Neigung weitgehend eben
Sicherheit (Straßenverkehr) außer auf dem Gelände des Wunderlands ausschließlich seperater Fuß- und Radweg
Sitzmöglichkeit (Bank) 4
Toilette in der Nähe Wunderland Kalkar
Toilette rollstuhlbefahrbar (ggf. Euro Schließsystem) in der Nähe Wunderland Kalkar
ÖPNV Haltestelle in der Nähe Kalkar Brücker/ Kalkar Wunderland
Entfernung/Frequenz der Busse ca. 400 m vom Ausgangspunkt, mindestens einmal stündlich/ alle zwei Stunden
Parkplatz in der Nähe  (ggf. Behindertenparkplatz) am Wunderland Kalkar (nur verbunden mit einem Aufenthalt im Wunderland, kostenpflichtig)
Schutzhütte/Unterstand nein
Nächster Gastropunkt barrierefrei (Zugänglichkeit, Toiletten, etc.) Wunderland Kalkar (Kaffee und Kuchen oder Mittagessen)
Gesamturteil Barrierefreiheit gut

Wegbeschreibung mit Barriereinfos

Diese Route beginnt am Wunderland Kalkar, einem Freizeitpark für Familien, verläuft dann ein kurzes Stück entlang der Straße und führt anschließend auf den Deich, parallel zum Rhein mit einem schönen Blick auf das Deichvorland und den Fluss. Zu Beginn befindet sich direkt am Wunderland die Bushaltestelle "Kalkar Wunderland". Von der Haltestelle aus führt der Weg zuerst einmal an der Ein- und Ausfahrt des Wunderlands auf einem etwa 1,5 m breiten Gehweg entlang zur Griether Straße. Entlang dieser Straße verläuft ein Fuß- und Fahrradweg. Dieser ist asphaltiert und etwa 2 m breit. Nach einem Stück biegt der Weg nach links ab. Hier steht eine Metallschranke ohne Markierung. Der Durchgang befindet sich an der rechten Seite und ist etwa 1,3 m breit. Hinter der Schranke wächst Gras auf beiden Seiten des Weges, sodass dieser nur circa 0,6 m breit ist. Allerdings kann man hier auch auf das Gras ausweichen. Dahinter ist der Weg über 4 m breit und gepflastert. Kurz hinter der Schranke befindet sich eine Schwelle im Boden. Diese ist etwa 3 cm hoch und wird nach links immer höher. Nach diesem Hindernis geht es weiter geradeaus. Der Weg steigt an und führt auf den Deich hinauf. Von dort hat man sowohl einen schönen Blick auf das Wunderland Kalkar als auch auf den Rhein und das Deichvorland. Der Untere Niederrhein ist ein wichtiges Überwinterungsgebiet für Vögel. Deswegen gibt es hier im Deichvorland im Winter viele Gänse. Mehr zu den Blässgänsen, die auch hier überwintern, erfährt man am Hörerlebnis „Aus dem Leben einer Blässgans“. Auf dem Deich weiden Schafe und tragen damit zur Deichpflege bei. Aus diesem Grund müssen auf dem Weg einige Schafgatter passiert werden. Zwei davon befinden sich direkt zu Beginn des Deichwegs. Die Gatter sind alle gleich aufgebaut und können an einer Stelle geöffnet werden. Der Durchlass ist etwa 1,2 m breit. Unter dem Tor ist ein Viehgitter in den Boden eingelassen. Die Tore lassen sich durch einen Metallbügel öffnen. Dieser muss vom Pfosten weggedrückt werden um das Tor aufdrücken zu können. Wichtig ist dabei, darauf zu achten, dass die Tore nach dem Passieren wieder gut verschlossen werden, damit die neugierigen Schafe nicht weglaufen können. Der Weg führt nun nach rechts und dann auf dem Deich entlang. Zuerst müssen zwei Schafgatter passiert werden. Danach geht es auf dem Deich entlang auf einem etwa 3 m breiten, gepflasterten Weg. Auf dem Deichweg wächst teilweise Gras in den Pflasterfugen. Links des Deichs liegt das Deichvorland, das bei Hochwasser überschwemmt wird. Auf der rechten Seite ist das Deichhinterland mit Häusern und Äckern zu sehen. Nach einem Stück auf dem Deich gibt es eine kleine Bodenschwelle auf dem Weg. Danach geht es weiter in Richtung der Kläranlage. Vor der Anlage steht auf der rechten Seite eine Bank. Von hier hat man einen schönen Blick auf die Wiesen und Weiden zwischen dem Rhein und dem Deich. Hier weiden Kühe und Schafe und im Winter ist das Geschnatter der Gänse zu vernehmen. An der Bank kann man beim Hörerlebnis „Vogelschutzgebiet Unterer Niederrhein“ einiges zu der Bedeutung des Niederrheins für die Brut- und Rastvögel erfahren. Der Weg führt nun weiter auf dem Deich entlang an der Kläranlage vorbei. Dann macht der Weg eine Linkskurve. Hier steht die nächste Bank. Auch von hier hat man einen schönen Blick in die Rheinaue. An dieser Stelle gibt es auch ein Hörerlebnis. Dieses hält Informationen zu der Bedeutung des sogenannten Banndeichs bereit. Der ,Weg führt nun noch ein Stück weiter geradeaus, bevor es wieder vom Deich hinunter geht. An dieser Stelle befindet sich oben auf dem Deich noch eine weitere Bank. Von hier aus kann man sogar die auf dem Rhein fahrenden Schiffe beobachten. Der Weg führt nun neben dem Deich entlang. Nach dem Gefälle muss ein Schafgatter passiert werden. Dann geht es weiter am Deich entlang, bis bei der nächsten Kreuzung wieder zwei Schafgatter auftauchen. Ein Gatter steht vor der Kreuzung und eins dahinter. Hinter dem zweiten Gatter weiden zeitweise Schafe. Die Tiere können auch über den Weg laufen, wodurch Schafkot auf dem Weg liegt. Nach einem Stück müssen wieder zwei Schafgatter passiert werden. Dann geht es noch ein kurzes Stück geradeaus und schon hat man den Fuß der Rheinbrücke Rees-Kalkar erreicht. Von hier aus geht es entweder den gleichen Weg zurück oder man benutzt die in circa 500 m Entfernung liegende Haltestelle "Kalkar Brücker", um wieder zurück zum Wunderland zu gelangen.

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