Blick in die Wisseler Dünen, Foto: M. Miers
Piktogramm eines Wanderers Piktogramm Barrierefrei

Natur- und Geschichte in Wissel

Wanderung durch Wissel, vorbei am Naturschutzgebiet Wisseler Dünen und durch den alten Ortskern

Barriereinfos
Breite/Belag wassergebundene Decke mindestens 1,8 m, Asphalt/Pflaster mindestens 1,7 m, engste Stelle: 1,0 m
Stufen/Schwellen über 3 cm Höhe 1 (kann umgangen werden)
Schranken, Gatter/Gitterroste nein
Deutliche Wegebegrenzung (Kante/anderer Belag) ja
Steigung einige kurze und stärkere Steigungen (z.B. Brücken)
Neigung weitgehend eben
Sicherheit (Straßenverkehr) ca. 80 % seperater Fuß- und Radweg, 20 % wenig befahrene Straße
Sitzmöglichkeit (Bank) 3
Toilette in der Nähe im Dünencafé: ebenerdig zugänglich, aber nicht extrabreit
Toilette rollstuhlbefahrbar (ggf. Euro Schließsystem) in der Nähe -
ÖPNV Haltestelle in der Nähe Wissel Molkerei
Entfernung/Frequenz der Busse ca. 250 m von der Route, mindestens einmal stündlich
Parkplatz in der Nähe  (ggf. Behindertenparkplatz) ja, direkt zu Beginn am Campingplatz
Schutzhütte/Unterstand nein
Nächster Gastropunkt barrierefrei (Zugänglichkeit, Toiletten, etc.) Dünencafé, ebenerdig zugänglich, Toilette nicht extrabreit
Gesamturteil Barrierefreiheit gut

Wegbeschreibung mit Barriereinfos

Die Route in Wissel startet am Ferien- und Campingpark Wisseler See, führt dann durch Felder und Siedlungen, an den Wisseler Dünen vorbei und durch den Ortskern Wissel. Zu Beginn der Route gibt es einen großen Parkplatz. Hier sind auch behindertengerechte Parkplätze ausgewiesen. Eine Bushaltestelle gibt es in der Nähe nicht. Vom Parkplatz aus führt ein kleiner Pfad auf den Weg neben dem Parkplatz. An dieser Stelle befindet sich eine Steigung. Der Weg mit wassergebundener Decke ist etwa 1,8 m breit. Dann geht es nach links weiter, auf eine Brücke hinauf. Auch der Weg zur Brücke steigt an. Auf beiden Seiten des Weges wachsen Sträucher, weshalb hier Brombeerranken in den Weg hinein wachsen können. Die Brücke ist aus Holz und führt über eine Straße des Campingplatzes. Das Geländer der Brücke ist etwa 1,1 m hoch. Zwischen Bodenbelag und Geländer befindet sich allerdings ein etwa 12 cm hoher Zwischenraum. Hinter der Brücke fällt der Weg wieder ab. Nach dem Gefälle folgen Pfosten mit rot-weißer Markierung. Die schmalste Stelle ist hier etwa 1,3 m breit. Hinter den Pfosten führt der Weg auf die Straße "Helenberg". Hier gibt es keinen Bürgersteig. Die Fahrbahndecke ist asphaltiert und über 4 m breit. Auf der rechten Seite befinden sich Häuser, aber auf der linken Seite geht der Blick ins Grüne. Hier grasen Kühe auf den saftigen Weiden. Auf dieser Straße geht es weiter bis zur nächsten großen Kreuzung. Vor der Kreuzung steigt der Weg noch einmal leicht an. Bei der Kreuzung führt die Route nach rechts an der "Mühlenstraße" entlang. Hier gibt es einen asphaltierten Fuß- und Radweg, der etwa 2,1 m breit ist. Auf dem Weg können im Herbst Laub und Eicheln liegen, die den Asphalt rutschig machen. Die Route führt ein Stück an der "Mühlenstraße" entlang. Auf der rechten Seite taucht dann die Einfahrt zum Freibad Wisseler See auf. Hier muss die "Mühlenstraße" überquert werden, um nach links auf den "Dünenweg" zu gelangen. Eine Querungshilfe gibt es nicht. Entlang des Dünenwegs verläuft ebenfalls ein Fußweg. Allerdings ist der Einstieg in diesen Weg etwas schwierig, weil sich zu Beginn eine etwa 4 cm hohe Kante befindet. Man kann aber auch erst ein Stück auf der Fahrbahn weiter gehen und dann auf den Fußweg wechseln. Der Fußweg ist asphaltiert und etwa 1,7 m breit. Auch hier können Laub und Eicheln liegen. Außerdem haben die Eichen an manchen Stellen mit ihren Wurzeln den Boden etwas aufgewölbt. An anderen Stellen befinden sich kurze Stücke mit wassergebundener Decke. Auf der rechten Seite öffnet sich der Blick auf die Wisseler Dünen. Ein häufiger Strauch, der auch hier wächst, ist der Weißdorn. Was dieser so alles kann erfährt man im Hörerlebnis "Weißdorn", welches sich am Weg befindet. Nach einer Biegung des Weges nach links taucht die erste Bank auf. Diese steht unter einer Eiche mit Blick in die Wisseler Dünen. Hinter der Bank befindet sich eine Hecke. Der Weg führt weiter an dem Naturschutzgebiet Wisseler Dünen vorbei. Nach einer Weile taucht das nächste Hörerlebnis auf. Dieses hält Informationen zum Feld-Mannstreu bereit. Hier kann man erfahren, warum diese Pflanzen auf ansonsten kurzgefressenen Weiden gut erkennbar aufragen und welche Bedeutung sie für Insekten und andere Pflanzen haben. Kurz darauf folgt die nächste Bank. Auch von hier hat man einen schönen Ausblick in das Naturschutzgebiet. Der Weg führt nun nach rechts auf die "Hellendornstraße". Auch diese verläuft am Rand der Wisseler Dünen. Nach einem Stück steht wieder eine Bank. Auch hier gibt es ein Hörerlebnis. Bei diesem erfährt man mehr zu der Geschichte der Wisseler Dünen. Die Route führt geradeaus weiter, jedoch gibt es in der abgehenden Nebenstraße bei der Hausnummer 37 die Möglichkeit im Dünen Café eine Rast einzulegen. Das Café bietet selbstgemachte Kuchen und Torten, aber auch herzhafte Brotleckereien. Der Zugang zum Café ist ebenerdig. Wieder zurück auf der Route verläuft der Weg nach einem kurzen Stück auf die Fahrbahn. Dann geht es nach links auf den "Michelsdick". Diese Straße ist ebenfalls asphaltiert und über 4 m breit. Hier gibt es keinen Fußweg oder Bürgersteig. Dieser Straße folgt man bis zum Ende. Dann geht es wieder nach links auf die "Dorfstraße". Entlang dieser Straße verläuft ein asphaltierter Fußweg, der etwa 3,4 m breit ist. An einigen Stellen gibt es kleinere Schlaglöcher oder ausgebesserte Abschnitte. Die Bordsteinkanten sind an Straßeneinmündungen abgesenkt. Allerdings gibt es an diesen Stellen trotzdem kleinere Kanten von etwa 3 cm Höhe. Der Weg führt ein Stück durch das Dorf, bis er vor dem Restaurant "Zum Schwan" nach rechts in die "Emmericher Straße" einbiegt. Dazu muss zuerst die "Dorfstraße" überquert werden. Auch hier ist keine Querungshilfe vorhanden. Die Bordsteinkanten sind allerdings auf beiden Seiten der Straße abgesenkt. Bevor man die Route fortsetzt kann man beim Hörerlebnis "Tabakanbau in Wissel" noch einiges über die Geschichte des Ortes erfahren. Das Hörerlebnis befindet sich etwas abseits der "Emmericher Straße". Auf der Route geht es zuerst ein kleines Stück auf dem Gehweg entlang. Dieser ist etwa 1,7 m breit und gepflastert. Allerdings steht schon bald eine Laterne mitten auf dem Weg. Neben der Laterne ist nur noch etwa 1 m Platz. Für wen das zu schmal ist, der sollte sich vorher schon auf die Fahrbahn begeben, denn direkt neben der Laterne ist der Bordstein nicht abgesenkt. Ansonsten endet der Bürgersteig ohnehin kurz nach der Laterne. Ab hier geht es auf der asphaltierten Fahrbahn weiter. Auf dieser Straße führt der Weg an alten Häusern und Höfen vorbei, bis zum Restaurant "Haus Jägersruh". Dort gibt es eine leichte Steigung und anschließend ein Gefälle. Diese Steigung führt auf den Ringdeich hinauf und anschließend wieder hinunter. Was der Ringdeich für eine Bedeutung hat erfährt man beim Hörerlebnis "Ringdeich", welches sich kurz hinter dem Restaurant befindet.

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