Weg auf dem Deich nach Dornick, Foto: M. Miers
Piktogramm eines Wanderers Piktogramm Barrierefrei

"Auen-Blicke" in der Dornickschen Ward

Eine Wanderung auf dem Deich entlang des Rheins von Emmerich bis in das kleine Dorf Dornick

Barriereinfos
Breite/Belag überwiegend Asphalt/Pflaster mindestens 3 m, kurzes Stück mit wassergebundener Decke ca. 2,3 m, engste Stelle: 1,1 m
Stufen/Schwellen über 3 cm Höhe nein
Schranken, Gatter/Gitterroste 2
Deutliche Wegebegrenzung (Kante/anderer Belag) ja
Steigung an einer Stelle mäßige Steigung
Neigung weitgehend eben
Sicherheit (Straßenverkehr) ca. 95 % wenig befahrene Straße, 5 % seperater Fuß- und Radweg
Sitzmöglichkeit (Bank) 3
Toilette in der Nähe nein
Toilette rollstuhlbefahrbar (ggf. Euro Schließsystem) in der Nähe nein
ÖPNV Haltestelle in der Nähe Emmerich Probatwerke
Entfernung/Frequenz der Busse ca. 700 m vom Ausgangspunkt, mindestens dreimal stündlich
Parkplatz in der Nähe  (ggf. Behindertenparkplatz) ja, zu Beginn der Route direkt am Weg
Schutzhütte/Unterstand nein
Nächster Gastropunkt barrierefrei (Zugänglichkeit, Toiletten, etc.) -
Gesamturteil Barrierefreiheit mittel

Wegbeschreibung mit Barriereinfos

Diese Route beginnt im Naturschutzgebiet "Dornicksche Ward" an der "Deichstraße" in Emmerich und verläuft auf dem Deich bis nach Dornick. Am Anfang der Route, an der Ecke von der "Kupferstraße" zur "Deichstraße", befindet sich ein kleiner Parkplatz mit wassergebundener Decke. Hier steht außerdem eine Infotafel zum Naturschutzgebiet. Die Tafel informiert über die Besonderheiten des Gebietes und seine Bedeutung für die Vogelwelt. Von hier aus folgt man der "Deichstraße" über den Deich. Diese ist etwa 3,6 m breit und asphaltiert, weißt jedoch einige Schlaglöcher und Risse in der Fahrbahndecke auf. Außerdem ist die Fahrbahn in der Mitte aufgewölbt. Einen Bürgersteig gibt es nicht. Deswegen muss man auf die Autos achten, die hier auch eingeschränkt fahren dürfen. Dafür genießt man durch die erhöhte Position im Gelände einen weiten Blick in die Landschaft. Über die weiten Grünlandflächen bis zum Rhein kann man von hier seinen Blick schweifen lassen und den großen Schiffen beim Vorüberfahren zusehen. Kurz hinter dem Parkplatz befindet sich ein Hörerlebnis zur "Schwanenblume". Hier kann man einiges über die Blume des Jahres 2014 erfahren. Der Weg führt nun weiter durch Weiden und Wiesen. Die Zäune der Weiden befinden sich oft nahe am Weg. Dabei kann es sich auch um Stacheldrahtzäune handeln. Gelegentlich taucht ein alter Hof am Deich auf. Bei manchen dieser Höfe stehen noch alte Obstwiesen oder Kopfbaumreihen auf dem Grundstück. Kopfbäume sind ein typisches Element der niederrheinischen Kulturlandschaft und bieten vielen Tieren ein Zuhause. Direkt hinter der ersten Wegmündung steht eine Bank. Von hier hat man eine gute Aussicht in die Rheinaue. Hinter der Bank ist befindet sich ein Gehege mit Rotwild. Der Weg führt nun weiter auf dem Deich. Nach einer Weile geht eine weitere Straße vom Deich in den Ort Dornick ab. Die Route führt jedoch geradeaus auf dem Deich weiter. Ab der Einmündung ist der Deich für Autos gesperrt. An dieser Stelle muss man zuerst eine Schranke mit rot-weißer Markierung passieren und dann ein Stück auf einer wassergebundenen Decke zurücklegen. Hier ist der Weg etwa 2,3 m breit. Dann beginnt ein Abschnitt mit gepflastertem Weg in einer Breite von etwa 3,2 m. Kurz hinter dem Übergang von der wassergebundenen Decke zum gepflasterten Abschnitt steht eine weitere Bank. Dieses Plätzchen lädt nicht zuletzt wegen der guten Aussicht zum Verweilen ein. Neben der Bank ist ein Schild mit Informationen zum Deich und seiner Sanierung eingelassen. Der Weg führt nun weiter auf dem Deich entlang, bis er nach links abbiegt und vom Deich hinunter führt. Hier fällt der Weg ab. Am Ende dieses Weges stehen Pfosten mit rot-weißer Markierung im Weg. Dahinter befindet sich eine asphaltierte Straße, die durch den Ort Dornick führt. Nach einem kurzen Stück ändert sich der Belag von asphaltiert zu gepflastert. Am Ausgang aus dem Dorf hängen Zweige einer Hecke in den Weg. Kurz dahinter befindet sich wiederum eine Schranke mit rot-weißer Markierung. Hinter der Schranke öffnet sich der Weg zu einem kleinen Platz mit Bänken und Tischen sowie Fahrradständern. Auch von hier hat man einen schönen Ausblick in die Landschaft. Außerdem gibt es eine weitere Informationstafel zum Naturschutzgebiet Dornicksche Ward. Auch über die "Goldrute" kann man mehr Wissenswertes am zugehörigen Hörerlebnis erfahren.

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