Altes Haltestellenhäuschen, Foto: Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V.

Auf den Spuren der Kulturgeschichte in Uedem

Eine Rundwanderung über die Trasse der Boxteler Bahn und durch die Orte Uedemerbruch und Uedemerfeld

Barriereinfos
Breite/Belag Asphalt etwa 3m, gepflasterter Weg vom Bahndamm hinab mindestens 2 m, engste Stelle ca. 1,2 m
Stufen/Schwellen über 3 cm Höhe nein
Schranken, Gatter/Gitterroste nein
Deutliche Wegebegrenzung (Kante/anderer Belag) ja
Steigung gelegentlich mäßige Steigungen
Neigung weitgehend eben
Sicherheit (Straßenverkehr) überwiegend wenig befahrene Straße, ansonsten seperater Fuß- und Radweg
Sitzmöglichkeit (Bank) 6
Toilette in der Nähe nein
Toilette rollstuhlbefahrbar (ggf. Euro Schließsystem) in der Nähe nein
ÖPNV Haltestelle in der Nähe Uedem Müsersweg / Uedem Uedemerfelder Weg
Entfernung/Frequenz der Busse liegt auf der Route, mindestens alle zwei Stunden / drei mal täglich
Parkplatz in der Nähe  (ggf. Behindertenparkplatz) ja, direkt zu Beginn der Route
Schutzhütte/Unterstand 4
Nächster Gastropunkt barrierefrei (Zugänglichkeit, Toiletten, etc.) Haus Nachtigall (Am Hochwald 12, Uedem)
Gesamturteil Barrierefreiheit mittel

Die Tour führt an der ehemaligen Bahnstrecke der Boxteler Bahn entlang, am Naturschutzgebiet Uedemerbruch sowie am gleichnamigen Ort vorbei und durch das Reihendorf "Uedemerfeld" zurück zum Ausgangspunkt. Startpunkt ist ein Parkplatz an der Kreuzung des "Uedmerfelder Weges" und der Straße "An der Ley". Der Parkplatz ist geschottert und zum Teil mit Gras bewachsen, wird aber regelmäßig gemäht. Am Parkplatz gibt es auch eine Schutzhütte, eine Bank und Fahrradständer. Die nächste Bushaltestelle heißt "Uedemerfeld", ist aber mit circa 750 m recht weit entfernt. Los geht es zunächst entlang der Straße "An der Ley". Dabei ist vom Parkplatz auf die asphaltierte Straße eine kleine Kante von circa 2 cm zu überwinden. Nach einem kurzen Stück führt der Weg leicht nach links in Richtung Bahndamm, auf dem bis 1967 Züge verkehrten. Heute ist die Boxteler Bahn eine Erlebnis-Radroute. Weitere Infos zur Geschichte und zu Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke gibt es unter www.boxtelerbahn.eu. Kurz hinter der leichten Wegbiegung stehen Pfosten auf dem Weg. Die engste Stelle beträgt hier circa 1,2 m. Der Bahndamm selbst ist asphaltiert und eben. Der Weg ist circa 3 m breit. Neben dem Fuß- und Radweg befindet sich unmittelbar angrenzend ein schmaler Reitweg, nur durch einen etwa 20 cm breiten Grassaum getrennt. Rechts und links ist der Bahndamm durch einen schmalen Gras-Saum und Gehölze begrenzt, die den Weg im Sommer angenehm beschatten. An manchen Stellen kann man durch die Gehölze hindurch einen Blick auf das Naturschutzgebiet Uedemer Bruch erhaschen. In den feuchten Wiesenbereichen fühlt sich die Sumpfschrecke wohl. Sie ist eine der größten Heuschreckenarten der Region! Kurz vor dem Ende des Wegabschnitts über den Bahndamm befindet sich die ehemalige Haltestelle "Uedemerbruch". Hier hält das Hörerlebnis zum Uedemerbruch eine spannende Geschichte zur Entstehung des Ortes und seiner Besonderheiten bereit. Eine Bank und das nachgebaute Haltestellenhäuschen laden zu einer Rast ein. Anschließend geht es noch ein Stück auf dem Damm weiter, bevor es über einen barrierefrei gestalteten Weg vom Bahndamm hinab zur Straße geht. Der Weg ist gepflastert und auf der einen Seite durch ein Geländer und auf der anderen Seite durch einen Wall begrenzt. Das Gefälle wird in mehreren leicht abfallenden Abschnitten überwunden, wobei es zwischendurch immer wieder Zwischenpodeste gibt. Von hier hat man einen schönen Blick auf den Uedemer Hochwald. Unten führt die Route auf einen Fuß- und Radweg, der aber nach einem kurzen Stück endet. Dort steht ein rot-weiß markierter Pfosten, an dessen Seiten der Weg noch circa 1,2 m breit ist. Danach führt der Weg über die Straße weiter. Ab hier muss mit Autoverkehr gerechnet werden. Hinter der Bushaltestelle "Uedem Müsersweg" biegt der Weg nach links in eine etwas ruhigere asphaltierte Straße ab. Dort ist zunächst ein leichtes Gefälle zu überwinden. Anschließend führt der Weg entlang von Wiesen und Feldern bis zur "Holländschen Straße". Dort biegt man nach rechts ab und kommt nach einiger Zeit an einem Waldgebiet vorbei. Am Ende des Waldstücks befindet sich eine Bank und ganz in der Nähe erzählt das Hörerlebnis "Spechte", erstaunliches über diese Vogelart. Kurz dahinter führt die Route nach links in die "Gellinger Straße" durch die Felder. Hier gibt es ein leichtes, langgezogenes Gefälle. Kurz vor der nächsten Kreuzung macht die Straße eine Kurve. Hier lädt eine Bank auf dem Grünstreifen am Wegrand zu einer Rast ein. Dann führt die Tour nach links in den "Uedemerfelder Weg". Nach circa 600 m befindet sich auf der linken Seite eine Schutzhütte. Am Wegrand liegen einige Höfe wie aufgereiht. Die Anordnung hat ihren Grund, den man im Hörerlebnis zu Uedemerfeld erfahren kann. Das Schild zum Hörerlebnis befindet sich an der Bushaltestelle "Uedem Uedemerfelder Weg". In der Nähe steht eine weitere Bank. An der Hofeinfahrt weist der Weg ein leichtes Gefälle und anschließend eine leichte Steigung auf. Ein Stück weiter steht an einer Wegkreuzung, an der ebenfalls eine leichte Steigung zu überwinden ist, ein Hinweis auf die Infotafel zum Haus Kolk. Hier kann man einen kleinen Abstecher machen, der Weg ist aber nur unzureichend mit Schotter befestigt und deshalb oft matschig.  Am Ende des Weges hat man bei der Infotafel auch einen schönen Blick auf die ehemalige Wasserburg Haus Kolk. Die eigentliche Route führt aber weiter über den "Uedemerfelder Weg" bis zurück zum Ausgangspunkt. Auf den letzten 500 Metern sind noch einmal ein leichtes Gefälle und anschließend eine leichte Steigung vorhanden.

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