Abstecher in die Römerzeit

Eine Rundwanderung durch Qualburg und seine Umgebung

ca. 5 km

Die ersten Grundsteine für den heutigen Ort Qualburg wurden bereits vor langer Zeit von den Römern gelegt. Denn hier wurde das Kastell Quadriburgium errichtet, welches als Teil der Abwehrmaßnahmen gegen die Germanen eine wichtige Rolle spielte. Auf diesem Rundweg können Sie mehr über die spannende Geschichte des kleinen Ortes Qualburg erfahren. Außerdem führt die Route vorbei an Feldern, Hecken und Baumreihen. Als besonderes Highlight überqueren Sie zweimal die alte Bahnlinie, die heute nicht mehr in Benutzung ist und sich als grünes Band durch die Landschaft zieht. So dient sie zwar den Menschen nicht mehr als Verbindung zwischen verschiedenen Orten, dafür aber den Tieren und Pflanzen als Verbindung zwischen ihren Lebensräumen.

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Deichwanderung am Vogelschutzgebiet

Eine Wanderung auf dem Banndeich vom Wunderland Kalkar bis zur Rheinbrücke Rees-Kalkar

ca. 5 km

Diese Route führt vom Wunderland Kalkar aus auf den Deich, der mehr oder weniger parallel zum Rhein verläuft. Die weite Sicht von dieser Hochwasserschutzanlage über das Umland und die Nähe zum Rhein machen diese Strecke zu einem besonderen Erlebnis. Mit Hörerlebnissen zu den Themen Blässgänse, Vogelschutzgebiet und Banndeich ist diese Route außerdem informativ und lehrt einiges über die Besonderheiten des Gebiets und die Bedeutung des Deiches. Dieser schützt nämlich nicht nur das Deichhinterland vor Überflutungen, sondern bestimmt durch seine Lage und Ausdehnung die Höhe des Hochwassers mit. Je mehr Überflutungsfläche ein Fluss hat, desto niedriger können die Deiche sein, weil dann der Fluss mehr Platz hat sich auszubreiten.

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Flüsse und Seen in Goch

Eine Wanderung entlang der Niers und der Baggerseen

ca. 5,8 km

Große Eingriffe in die Landschaft verändern ganze Landstriche, aber sie schaffen auch neue Lebensräume. In dem durch die Abgrabungen und anschließenden Renaturierungsmaßnahmen entstandenen Mosaik aus unterschiedlichen Biotopen in diesem Gebiet ist ein vielfältiger Lebensraum für viele Arten entstanden. Hier fühlen sich heute Fische, Amphibien, Vögel und sogar der Biber wohl. Aber die großflächige Veränderung der Landschaft ist keine moderne Erscheinung. Auch die Niersaue stellt keineswegs eine unberührte Naturlandschaft dar. Hier handelt es sich ebenfalls um Kulturlandschaft, die schon viel früher durch menschliche Nutzung entstand.

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Auf den Spuren des Rheins in Kleve

Eine Rundwanderung in Kleve- Keeken vom Infozentrum Keeken entlang des Altrheins bis zum Ort Düffelward

ca. 8,7 km

Auf dieser Route spielt der Rhein eine besondere Rolle. Im Infozentrum Keeken kann man ihn in der Dauerausstellung näher kennenlernen. Wie jeder Fluss war auch der Rhein früher dynamisch und breitete sich bei Hochwasser aus. Direkt am Ufer wuchs daher ein Wald, der gut mit dem vielen Wasser umgehen konnte. Es bildeten sich fruchtbare Böden heraus, die bei den Menschen begehrt waren. So fingen schon die Römer an, die Aue zu roden und als Weidefläche zu nutzen. Heute ist der Rhein durch den Deich eingeengt und in ein festes Bett gezwängt. Aber auch die Deiche bieten vielen seltenen Pflanzen und Tieren einen Lebensraum.

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