Der Draisinenbahnhof in Kleve

Gelände des Draisinenbahnhofs, Foto: J. Amshoff
Alter Waggon am Draisinenbahnhof, Foto: J. Amshoff
Draisine in Benutzung, Foto: J. Amshoff
Fahrraddraisine, Foto: K. D. Stade
Große Fahrraddraisine, Foto: M. Leenings

Die Eisenbahnstrecke zwischen Kleve und Nimwegen besteht bereits seit 1865 und verbindet Kleve unter anderem auch mit Kranenburg und Groesbeck.

Infolge eines massiven Bedeutungsverlustes nach den beiden Weltkriegen wurde die Strecke nach und nach zurückgebaut. 1956 wurde das zweite Gleis entfernt, 1978 wurde der Güterverkehr von Kranenburg nach Nimwegen eingestellt, der Anfang vom Ende des Bahnhofes Kranenburg. 1988 wurde die Strecke schließlich das letzte Mal von internationalen D-Zügen gefahren, 1991 folgte die komplette Stilllegung der Strecke.

Erst im Jahr 2008 bekam die grenzüberschreitende Strecke Kleve – Kranenburg – Groesbeck durch die Einweihung der Grenzland-Draisine wieder eine Bedeutung, denn die Draisinenstrecke gilt seither als einer der touristischen Höhepunkte der Region.

Heute kann man mit zwei verschiedenen Draisinentypen und 2-14 Personen die historische Strecke vom Draisinenbahnhof in Kleve nach Kranenburg, oder von Kranenburg nach Groesbeck fahren.

in Karte anzeigen