Die Weseler Aue – damals und heute

Blick auf das Grünland und die Reste von Auwald in der Weseler Aue

 

 

Aue nennt man das Land am Wasser.

Die Weseler-Aue liegt am Rhein.

Der Rhein überflutete die Aue.

Immer wieder, viele Tausend Jahre lang.

Das formte die Landschaft.

Lehm blieb zurück.

Dieser wurde von Menschen abgebaut.

Und zu Ziegeln gebrannt.

Große Löcher blieben zurück.

Schilf wuchs in der Aue.

Vögel brüteten hier.

Früher, als es noch keinen Deich gab.

Zwischen Fluss und Aue.

Seit 35 Jahren gibt es den Deich.

Seitdem trocknet die Aue aus.

Es gibt keine Über-Flutungen mehr.

Brenn-Nesseln wachsen, statt Schilf.

Vögel sind seltener geworden.

Sie finden keinen Lebens-Raum mehr.

Was nun? Hilfe muss her!

Heute steht ein Windrad in der Aue.

Das Windrad pumpt Wasser nach oben.

Damit der Boden wieder feucht wird.

Und Aue-Pflanzen hier wieder besser wachsen.

Die Rinder helfen mit.

Sie treten Löcher in den feuchten Boden.

Pflanzen und Tiere fühlen sich hier wieder wohl.

 

 

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