Die Momm-Niederung

Typischer Anblick in der Momm-Niederung: Kopfbäume

Der Momm-Bach gibt der Gegend seinen Namen.

Früher floss hier der Rhein.

Oft hatte er Hoch-Wasser.

Das Wasser floss in die Niederung.

In die Felder und Wiesen.

Die Nähr-Stoffe machten den Boden fruchtbar.

Menschen schichteten Erde auf.

Zu keinen Hügeln, die nennt man Warften.

Dort bauten sie ihre Häuser.

Kleine Dörfer, vor Hoch-Wasser geschützt.

Löhnen ist so ein Warft-Dorf.

 

Lohne ist ein altes Wort für Graben.

Vor langer Zeit wurden hier Gräben aus-gehoben.

So konnte das Wasser ab-fließen.

Bäume wurden gefällt.

Alte Straßen-Namen erzählen davon.

Die Felder wurden bestellt.

So entstand eine Kultur-Landschaft.

Eine von Menschen gestaltete Landschaft.

 

Die Momm-Niederung ist etwas Besonderes.

Man sieht viele Obstwiesen.

Auch Kopf-Weiden sind ganz typisch hier.

Der Stein-Kauz fühlt sich wohl.

Er liebt die Höhlen in den Baum-Stämmen.

Viele Wild-Gänse leben im Winter hier.

Auf den Wiesen entlang des Momm-Bachs.

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