Weidezäune

Von Weidezäunen gesäumter Weg, Foto: Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V
Bluthänfling auf Stacheldraht, Foto: A. Vossmeyer
Storch auf Zaunpfahl, Foto: Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V.
Feldschwirl auf Stacheldraht, Foto: Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V.

Zäune sind nützlich.
Damit die Tiere auf der Weide bleiben.
Nicht nur darum.
Sie schaffen auch einen besonderen Lebens-Raum.
Wie das?
Schauen Sie genau hin!

Unter Zäunen ist oft ein ganz kleiner Wall.
Er ist über Jahre entstanden.
Tiere können hier den Boden nicht fest treten.
Traktoren nicht mähen.
Ameisen bauen hier ihre Nester.
Und dadurch ganz kleine Sand-Hügel.
So entsteht nach und nach der kleine Wall.

Der kleine Wall ist beliebt bei Pflanzen und Tieren.
Weil hier weniger gedüngt und gespritzt wird.
Hummeln und Sand-Bienen nisten hier.
Eidechsen leben hier.
Der Grün-Specht findet Nahrung.

Immer mehr Kühe bleiben im Stall.
Grasen im Sommer nicht mehr auf der Weide.
Viele Weide-Zäune werden entfernt.
Traktoren ebenen die kleinen Wälle ein.
So geht wichtiger Lebens-Raum verloren.