Weidegrünland

Weidegrünland mit ausgetrockneter Blänke, Foto: Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V.

Nichts Besonderes –

Oder doch?

Grüne Wiesen.

Es weiden Schafe.

Rinder oder Pferde.

Weide-Grün-Land nennt man das.

Ja und?

Schauen Sie genau hin!

 

Manchmal gibt es Lücken im Gras.

Die Tiere haben sie mit ihren Hufen gemacht.

Dort können Wild-Bienen im Boden leben.

Kräuter, Blumen und Gräser wachsen.

Man kann sehen,

wo es besonders gut schmeckt.

Da ist die Weide kurz ab-gefressen.

Hier wachsen jetzt Gänse-Blümchen.

Und Löwen-Zahn.

Deren Blätter sind nah am Boden.

So können sie nicht so leicht ab-gefressen werden.

 

An anderen Stellen ist das Gras noch hoch.

Es wird erst zum Schluss ab-gefressen.

Warum?

Hier liegen Kuh-Fladen, Pferde-Äpfel.

Oder Schafs-Köttel.

Schmeckt also nicht so gut.

Aber Mist-Käfer und Fliegen sind gerne hier.

Sie legen ihre Eier hier ab.

Vögel, Igel und Dachse fressen die Insekten.

Der Mist bietet somit Nahrung für andere Tiere.

 

Weide-Grün-Land ist mehr als nur grün.

Es ist Lebens-Raum für viele Pflanzen und Tiere.