Ein von Menschen gestaltetes Gebiet

Blick auf das Tal bei Labbeck, im Hintergrund fließt die Hohe Ley

Labbecker Leytal

Seltsamer Name – woher kommt er?

Er beschreibt eine Gegend.

Die so vor über 700 Jahren entstanden ist.

Der Graf von Kleve hat sie bewohnbar gemacht.


Damals war hier es hier sehr sumpfig.

Der Boden war sehr feucht.

Ein Bach schlängelte sich da durch.

Der Bach hieß früher „Gladebeeke“.

Wenn man schnell spricht:„Ladebeeke“.

Daher der Name Labbeck.


Der Graf von Kleve ließ die Bäche begradigen.

Und legte weitere Gräben an.

Damit der Boden trockener wurde.

Viele dieser Gräben heißen „Ley“.

Leyen sind somit Entwässerungs-Gräben.


Der Boden wurde trockener.

Und konnte als Acker-Land genutzt werden.

Oder als Weide fürs Vieh.

Man baute Straßen und Höfe.


Man kann sie heute noch erkennen.

Die Grenzen, die das Land einteilten.

In recht-eckige Abschnitte.

Getrennt durch Hecken, Straßen, Bäche.


Das Labbecker Leytal.

Ein von Menschen gestaltetes Gebiet.

 

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