Hier gibt es viele schöne Seen.

Fische leben hier und Vögel, Frösche und sogar der Biber.

Es gibt auch seltene Pflanzen.

Und für uns Menschen sind die Seen auch schön.

Man kann gut spazieren gehen.

Und an einer Stelle gibt es sogar ein Schwimm-Bad, das „Goch Ness“.

Aber die Seen gibt es noch gar nicht lange.

Früher waren hier einfach Felder.

 Hier lebten nur wenige Tiere.Aber wie kommen die Seen hier her?

Die Seen sind Bagger-Seen.

Das heißt, Menschen haben hier mit Baggern riesige Gruben gegraben.

Sie haben Sand abgebaut und Kies, also ganz kleine Steine.

Beides braucht man zum Bauen.

Und hier gibt es viel davon.

Beim Graben haben die Menschen das Grund-Wasser frei gelegt.

Das ist das Regen-Wasser, das sich in der Erde sammelt.

So sind hier die Seen entstanden.

Heute wird hier kein Sand und Kies mehr abgebaut.

Die Seen gehören jetzt der Natur.

Hier leben jetzt viele verschiedene Pflanzen und Tiere.

Die haben hier ein neues Zuhause gefunden.

Das ist gut.

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Renaturierung alter Baggerseen

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Hier um uns herum ist ein Natur-Paradies.

Es gibt einen Bach und kleine Teiche.

Es gibt feuchte Wiesen und viel Wald – zum Teil mit ganz nassem Boden.

Viele Tiere und Pflanzen brauchen genau solche Orte zum Leben.

Zum Beispiel Vögel.

Oder Frösche.

Oder seltene Libellen.

Sie können nicht auf Feldern leben.

Oder in einem Tannen-Wald.

Oder auf einer Wiese, die oft gemäht wird, und auf der viele Kühe weiden.

Deshalb ist dieses Natur-Schutzgebiet sehr wichtig.

Denn es gibt nur noch wenig feuchte Flächen.

Früher war an vielen Orten der Boden sehr feucht.

Aber immer wenn es ging, haben wir Menschen den Boden trockener gemacht.

Damit wir da dann Getreide anpflanzen können.

Hier ging das aber nicht.

Für die Natur ist das ein Glück.

Denn so gibt es hier immer noch dieses schöne Natur-Schutzgebiet.

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Natur-Schutzgebiet Moyländer Bruch

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Ältere Häuser haben oft Mauern aus Ziegeln.

Sie sind aus Ton, also aus einer Art von Erde.

Der Ton kommt in eine eckige Form, und dann in einen Ofen.

Dort wird er gebrannt.

Eigentlich wie ein Brot in einem Kasten.

Dann kann man die Form wegnehmen.

Und hat einen harten Ziegel.

Der Ziegel kann dann zum Bauen benutzt werden.

Früher haben die Menschen hier eigentlich alles aus Ziegeln gebaut.

Das war praktisch.

Denn hier gibt es wenig Steine.

Tonerde aber gibt es hier sehr viel im Boden.

Deshalb gab es auch viele Ziegeleien.

Dort hat man die Ziegel gemacht.

Den Ton hat man gleich in der Nähe aus der Erde geholt.

So entstanden Ton-Gruben, das sind sehr große Löcher.

Hier die Straße heißt Ziegelei-Weg.

Hier stand früher auch eine Ziegelei.

Da haben viele Menschen gearbeitet.

Heute gibt es nur noch wenig Ziegeleien.

Aber die alten Ton-Gruben gibt es in vielen Fällen noch.

Da ist jetzt ein Teich.

Da leben jetzt viele Pflanzen und Tiere.

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Gebackene Steine

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Man sieht hier immer wieder Bäume mit einer besonderen Form.

Sie haben einen 2 Meter hohen Stamm.

Und darüber wird der Baum ganz knubbelig.

Dort wachsen die Äste rundherum.

Das sieht aus wie ein Kopf mit abstehenden Haaren.

Deshalb nennt man diese Bäume „Kopf-Bäume“.

Die Äste müssen alle paar Jahre abgeschnitten werden.

Dann wachsen sie wieder neu.

Dadurch bekommt der Kopfbaum seine besondere Form.

Aber warum schneidet man die Äste ab?

Früher haben die Menschen das Holz für viele Dinge gebraucht.

Zum Beispiel für Werkzeug.

Oder  zum Heizen.

Heute brauchen die Menschen keine Kopfbäume mehr.

Sie kaufen ihr Werkzeug einfach im Baumarkt.

Deshalb gibt es heute viel weniger Kopfbäume als früher.

Aber die Kopfbäume sind ein wichtiger Lebensraum für Tiere.

Sie haben oft Höhlen.

Dort lebt zum Beispiel der Steinkauz, eine kleine Eule.

Tiere wie der Steinkauz brauchen die Kopfbäume.

Jeder einzelne Baum ist wichtig.

Deshalb will man die Kopfbäume erhalten.

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Der Kopfbaum

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Eine Kuh-Weide braucht eine Begrenzung.

Sonst laufen die Tiere davon.

Heute ist das meistens ein Zaun aus Stacheldraht.

Früher gab es noch keinen Stacheldraht.

Da hatten die Menschen eine gute Idee.

Sie pflanzten viele Sträucher in einer Reihe.

Das nennt man Hecke.

Die wuchsen dann einfach von selbst.

Meistens nahm man Sträucher mit spitzen Dornen.

Da wollte keine Kuh durchlaufen.

Und fressen wollten die Kühe die dornigen Sträucher auch nicht.

Die Menschen nutzten die Hecken für viele Dinge.

Sie nutzten das Holz.

Und sie aßen die Früchte.

 

 

Hecken haben dichte Wurzeln.

Dadurch bleibt der Boden unter den Hecken fest und rutscht nicht weg.

Und sie halten den Wind auf.

Das Beste an einer Hecke ist aber, dass viele kleine Tiere darin leben können.

Leider gibt es heute nicht mehr so viele Hecken.

Oft wurden sie durch Stacheldraht ersetzt.

Denn Hecken machen auch viel Arbeit.

Sie müssen regelmäßig geschnitten werden.

Nur dann bleiben sie dicht und die Kühe können nicht hindurch laufen.

Hier in der Region bemüht man sich, die Hecken wieder zu schneiden.

Manchmal pflanzt man auch wieder neue Hecken.

Das sieht schön aus.

Und die Tiere freuen sich.

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Die Hecken

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Blühende Obst-Bäume gehören zum Frühling.

Früher hatte jeder Bauernhof eine Wiese mit Obstbäumen.

Denn Obst kaufen war teuer.

Da war es gut, dass man es selbst ernten konnte.

Auch wenn das viel Arbeit war.

Und die Obstbäume sind auch wichtig für viele Tiere.

Oft haben die alten Bäume Höhlen oder Spalten.

Die Höhlen sind ein wichtiger Lebensraum.

Zum Beispiel für den Steinkauz, das ist eine kleine Eule.

Und in den Spalten leben viele Insekten.

Heute gibt es meistens Obst-Plantagen.

Dafür pflanzt man viele Bäume in einer geraden Reihe.

Da kann man das Obst leichter ernten.

Und man kann Obst das ganze Jahr über im Supermarkt kaufen.

Denn es kommt oft aus anderen Ländern zu uns.

Deshalb gibt es bei uns nicht mehr so viele alte Obstwiesen.

Für die Tiere, die in den Bäumen leben, ist das schlecht.

Deshalb bemühen sich die Menschen heute, die alten Obstwiesen zu erhalten.

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Unsere Obstwiesen

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