Krähen sind sehr gesellig.

Hier am Weseler Ring kann man große Gruppen von Saatkrähen beobachten.

Hoch oben in den Baumkronen bauen die Saatkrähen ganz viele Nester.

Man kann die Tiere gut erkennen.

Sie sind ganz schwarz, und ihr Schnabel ist am Ansatz weiß.

Sie essen am liebsten Würmer, Käfer oder Nacktschnecken.

Sie mögen aber auch Früchte, Nüsse, und frische Samen von Getreide.

Deswegen werden sie manchmal von Menschen verjagt oder sogar vergiftet.

Weil sie denken, die Krähen fressen sonst ihre Felder leer.

Das ist natürlich verboten!

Aber manche Menschen machen das trotzdem.

Dabei sind Saatkrähen sogar nützlich.

Denn sie fressen auch die Tiere, die für die Pflanzen auf den Feldern schädlich sind.

Hier in der Innenstadt finden sie viele alte Bäume für ihre Nester.

Und hier werden sie nicht gejagt.

Deshalb gibt es jedes Jahr etwa 240 Nester.

Das ist auch nicht allen Menschen recht.

Denn wenn sie brüten, sind die Saatkrähen sehr laut.

Aber dafür kann man sie toll beobachten.

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Saatkrähen

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Hier auf dem Deich wachsen Gras und verschiedene Blumen.

Da muss man ab und zu mal mähen.

Sonst wächst alles zu hoch.

Es ist aber schwierig, einen Deich zu mähen.

Zum Glück gibt es Schafe.

Schafe sind super Rasen-Mäher.

Sie fressen das Gras schön kurz.

Schafe treten auch das Gras und den Boden fest.

Das ist sehr wichtig für den Deich.

Damit der Deich gut hält.

Wenn der Boden zu locker ist, kann der Deich leicht brechen.

Der Deich soll aber vor Hochwasser vom Rhein schützen.

Schafe sind also sehr nützlich.

Die Menschen halten schon seit 5000 Jahren Schafe.

Wegen ihrer Wolle.

Wegen ihrem Fleisch, ihrer Milch, und aus vielen anderen Gründen.

Die Blumen auf dem Deich locken viele Insekten an.

Das ist gut für die Natur.

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Schafe

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Fledermäuse fliegen nur abends und nachts.

Und nur im Sommer.

Im Winter halten die Tiere Winterschlaf.

Dann hängen viele Fledermäuse ganz dicht zusammen.

So ist es wärmer.

Auch im Sommer leben viele Fledermäuse zusammen.

Die Weibchen kümmern sich dann gemeinsam um ihre Babies.

Nachts gehen die Fledermäuse auf die Jagd.

Sie sind sehr gute Jäger.

Sie können eine Mücke oder einen Falter direkt im Flug schnappen.

Fledermäuse brauchen ruhige, dunkle Wohnorte.

Am besten sind Höhlen oder Spalten in alten Bäumen.

Oder alte Dächer von Häusern oder Kirchen, wo die Tiere gut hinein und hinaus fliegen können.

Heute gibt es leider immer weniger gute Wohnorte für Fledermäuse.

Deshalb sind viele Fledermäuse heute gefährdet.

Hier im Kreis Wesel hat man jetzt in Kirchendächern neue Wohnplätze geschaffen.

Und das hat sich gelohnt.

Es gibt wieder mehr Fledermäuse.

Die Tiere fühlen sich hier also sehr wohl.

 

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Fledermäuse

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Manchmal hört man im Wald ein schnelles Klopfen.

Das hört sich so an (Geräusch Specht).

Da hört man einen Specht.

Spechte schlagen ganz oft ihren Schnabel gegen Bäume.

Aua, das tut doch bestimmt weh.

Nein, der Kopf von dem Specht verträgt das viele Klopfen.

Die Muskeln und Gelenke am Kopf federn die harten Schläge ab.

Wie ein Stoß-Dämpfer beim Auto.

Das ist wichtig, denn die Spechte müssen klopfen.

Sie klopfen damit die Baum-Rinde ab.

So finden sie leckere Käfer.

Sie unterhalten sich auch mit anderen Spechten durch das Klopfen.

Und sie bauen Höhlen.

Da wohnen sie dann.

Und ziehen ihre Kinder darin groß.

Die Spechte bauen immer neue Höhlen.

In alten Höhlen von Spechten leben viele andere Tiere.

Zum Beispiel Fledermäuse, oder Eichhörnchen, oder Hornissen.

Deshalb sind die Spechte sehr wichtig.

Wenn es in einem Wald Spechte gibt, dann weiß man:

Dem Wald geht es gut.

Hier gibt es viel Leben.

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Die Spechte

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Steinkäuze in Kopfbäumen

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Stellen Sie sich mal vor:

Sie fällen einen Baum, aber nicht mit einer Säge, sondern mit ihren Zähnen!

Unmöglich, oder?

Ein Biber kann das.

Biber können sehr stark zubeißen.

Sie fällen die Bäume, um an die leckeren Zweige von oben zu kommen.

Die fressen sie gern im Winter.

Außerdem benutzen sie die Äste und Zweige zum Bauen.

Sie bauen damit auch ihr Zuhause.

Dafür stapeln sie ganz viele Äste, bis ein Wohnbau entsteht.

Das nennt man Biber-Burg.

Oder sie bauen einen Damm.

Das heißt sie stapeln so viele Äste, Steine und Schlamm im Fluss, bis sich das Wasser staut.

Die Biber verändern damit die ganze Landschaft.

Vielleicht sehen Sie hier sogar einen Biber.

Man kann Biber sehr gut an ihrem Schwanz erkennen.

Der Schwanz ist platt und breit.

Damit können Biber sehr gut schwimmen.

Biber waren fast ausgestorben.

Die Menschen haben sie gejagt wegen ihrem dichten Fell.

Es ist schön, dass es hier wieder Biber gibt.

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Die Biber

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Erdkröten werden im Teich geboren.

Als Jungtiere verlassen die Kröten den Teich.

In großen Gruppen wandern sie dann zu Plätzen mit guter Nahrung.

Zu Wäldern, Wiesen oder Weiden.

Auch Hecken, also viele Büsche in einer Reihe sind toll. 

Hauptsache, es gibt genug Würmer, Schnecken oder Käfer.

Nach dem Winter wandern sie wieder zurück zu ihrem Teich.

Dort legen sie selber Eier.

Leider gibt es dabei ein großes Problem.

Die Erdkröten müssen meistens über eine Straße.

Dabei werden sie oft überfahren.

Deshalb versuchen die Menschen, die Erdkröten zu schützen.

Wenn sie eine neue Straße bauen, da wo Kröten wandern, dann bauen sie kleine Tunnel unter der Straße für die Kröten dazu.

Und bei alten Straßen bringt man einen kleinen Zaun am Straßenrand an.

Die Kröten wandern dann an dem Zaun entlang und suchen einen Durchgang.

Die Menschen haben deshalb Eimer in den Boden eingesetzt.

Da fallen die Kröten dann hinein.

Und am nächsten Morgen bringen die Menschen die Eimer auf die andere Straßenseite.

Da lassen sie die Kröten frei.

So kommen sie sicher ans Ziel.

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Krötenwanderung

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