Bestimmt kennen Sie Asterix und Obelix.

Und den berühmten Zaubertrank von Miraculix.

Darin gibt es eine besonders wichtige Zutat – die Misteln.

Das sind Zweige mit den kleinen weißen Beeren

Misteln wachsen nicht auf dem Boden, so wie andere Pflanzen.

Sie wachsen als kleine Büsche auf Bäumen.

Da, wo sie besonders viel Sonnen-Licht bekommen.

Und sie nutzen die Bäume aus.

Sie saugen Wasser aus den Bäumen und Mineral-Stoffe.

Das ist praktisch für die Misteln.

Ein paar Misteln sind für den Baum aber nicht schlimm.

Vögel helfen den Misteln auch auf andere Bäume zu kommen.

Sie fressen die kleinen Beeren.

Die Beeren sind sehr klebrig.

Ihre Samen bleiben am Schnabel kleben.

Deshalb wischen die Vögel oft ihren Schnabel am Baum ab.

Da wachsen dann wieder neue Misteln.

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Misteln

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Von hier oben hat man eine gute Aussicht auf die weite Fläche unter uns.

Viele Jahre lang wurden da Sand und Kies abgebaut.

Das kann man noch immer sehen.

Besonders am Rand.

Da sind manchmal ganz steile Kanten.

Das kommt noch von den Baggern.

Und die Kanten zeigen uns: hier wurde sehr viel Sand abgegraben.

Vorher war der Boden hier überall gleich hoch, bis zum oberen Rand von den Kanten.

So hoch wie der Boden, auf dem Sie hier stehen.

Wieso gab es denn hier so eine große Sand-Fläche?

Das kommt von der Eiszeit.

Das ist sehr, sehr lange her.

Damals flossen Flüsse wie der Rhein hier noch sehr wild.

Sie teilten sich in viele kleine Flüsse auf.

Und sie suchten sich immer wieder neue Wege.

Die Flüsse brachten den Sand hierher.

Dadurch entstanden riesige Sand-Bänke zwischen den Flüssen.

Später flossen die Flüsse ruhiger.

Und sie suchten sich einen anderen Weg.

Von manchen Stellen nahmen sie den Sand wieder mit.

Aber hier blieb der viele Sand liegen.

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Bagger als Geschichtslehrer

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Sekundärlebensraum

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Wir sehen hier eine lange Reihe von Bäumen – eine Allee.

Die Bäume heißen „Eichen“.

Eichen werden sehr alt.

Und sie waren immer sehr wichtig für die Menschen.

Vielleicht haben Sie zu Hause ein Möbel-Stück aus Eichen-Holz.

Das Holz von der Eiche ist nämlich sehr hart und haltbar.

Früher hat man damit viel gebaut.

Es gab  ganze Häuser, oder Brücken, oder Schiffe aus Eichen-Holz..

Und nicht nur das Holz war wertvoll.

Auch die Früchte der Eichen waren sehr wichtig – die Eicheln.

Wir Menschen können Eicheln nicht so gut essen.

Das haben Menschen nur zur Not gemacht.

Aber viele Tiere lieben die Eicheln.

Zum Beispiel das EICH-Hörnchen.

Früher haben Menschen ihre Schweine in Wälder mit Eichen getrieben.

Da konnten die Schweine sich an den Eicheln satt fressen.

Das Fleisch von den Schweinen hat dann besonders lecker geschmeckt.

In den Eichen hier können Vögel gut brüten.

Und viele Tiere finden hier Futter.

Und uns schenken die Eichen viel Schatten.

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Die Eichenallee

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Hier am Deich wachsen viele bunte Blumen und Kräuter.

Schön, oder?

Und vor allem wichtig für die Natur.

Denn Insekten ernähren sich von den Blüten.

Und Vögel und andere Tiere fressen die Insekten.

In der Natur hängt alles zusammen.

Früher gab es viele bunte Blumen-Wiesen.

Heute sieht man sie leider nur noch selten.

Wir Menschen benutzen zu viel Land für Häuser und Straßen.

Gut, dass es hier so viele Deiche gibt.

Da wachsen noch öfter Blumen-Wiesen.

Ab und zu müssen die Wiesen am Deich gemäht werden.

Am besten machen das Schafe, so wie hier.

Die Schafe laufen langsam.

Sie lassen den Blumen genug Zeit zum Blühen.

Und die Schafe und die Blumen schützen auch den Deich.

Die Schafe treten das Gras schön fest.

Und die Blumen halten mit ihren Starken Wurzeln die Erde fest.

So geht der Deich auch bei einem Hochwasser nicht kaputt.

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Blütenreiche Deiche

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Ein Fluss wie der Rhein hat manchmal wenig Wasser.

Und manchmal sehr viel Wasser.

Hochwasser.

Dann breitet er sich aus.

Die Flächen neben dem Fluss sind dann überflutet.

Den Pflanzen und Tieren dort macht das nichts aus.

Sie vertragen das viele Wasser gut.

Sie sind daran gewöhnt.

Diese Flächen nennt man „Aue“.

Hier vor uns steht ein kleiner Auen-Wald.

Er ist etwas ganz Besonderes.

Denn solche Auen-Wälder sind heute selten.

Die Menschen haben die meisten Bäume aus den Auen-Wäldern gefällt.

Dann konnten dort Kühe weiden.

Oder sie haben Felder angelegt und Getreide angepflanzt.

Für die Pflanzen und die Tiere aus der Aue ist das sehr schlecht.

Sie finden keinen Raum mehr zum Leben.

Deshalb hat man hier den Auen-Wald neu gepflanzt.

Das war viel Arbeit.

Aber jetzt leben hier wieder viele Tiere.

Zum Beispiel Libellen, Fledermäuse und Vögel.

Da sieht man: die Arbeit hat sich gelohnt.

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Hartholz Auwälder

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Im Frühling sind die Wiesen hier voll von kleinen weißen und lila Blumen.

Das ist Wiesen-Schaumkraut.

Es sieht ein bisschen aus wie Schaum auf der Wiese.

Vielleicht heißt es deshalb so.

Viele Insekten lieben das Wiesen-Schaumkraut.

Bienen und Schmetterlinge saugen den süßen Blütensaft, den Nektar.

Sandbienen sammeln Blütenstaub.

Das ist der Pollen.

Und Raupen fressen gern die Blütenblätter.

Menschen können das Wiesen-Schaumkraut auch essen.

Zum Beispiel im Salat oder in Quark.

Wiesenschaumkraut wächst nur auf feuchten Wiesen.

Leider wurden viele Wiesen extra trocken gemacht, um Felder anzulegen.

Oder sie werden gedüngt.

Das heißt man gibt extra Mittel auf die Wiese, damit mehr Gras wächst.

Auf solchen Flächen kann das Wiesen-Schaumkraut nicht wachsen.

Und dann können auch die Insekten nicht davon leben.

Und die Insekten fehlen dann wieder anderen Tieren als Futter.

In der Natur hängt alles zusammen.

Deshalb ist es sehr wichtig, die Feuchtwiesen zu erhalten.

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Das Wiesenschaumkraut

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Ein WeideZaun wird heute meistens aus Stachel-Draht gemacht.

Früher gab es aber noch keinen Stachel-Draht.

Da pflanzten die Menschen einfach eine Hecke.

Das ist eine Reihe aus Sträuchern.

Die wuchs dann von selbst.

Dafür benutzte man Sträucher mit vielen Dornen.

Da konnte keine Kuh durch laufen.

Besonders gut eignete sich der Weißdorn.

Im Frühling hat er ganz viele kleine weiße Blüten.

Daraus werden dann kleine Apfel-Früchte.

Die kann man essen.

Früher haben die Menschen daraus Sirup oder Mus gemacht.

Aus dem harten Holz machte man Stiele für Werkzeug.

Und mit der Rinde färbte man Wolle und Stoffe rot.

Aber die Hecken machten auch viel Arbeit.

Man musste sie schneiden.

Ihre dornigen Zweige musste man um einander flechten.

Nur so blieb die Hecke schön dicht.

Deshalb haben die Menschen später lieber Stachel-Draht benutzt.

Das ist sehr schade.

Denn eine Hecke ist ein toller Lebensraum für viele Tierarten.

Heute pflanzen die Menschen wieder mehr Hecken und pflegen sie.

Damit die Tiere einen guten Platz zum Leben haben.

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Der Weißdorn

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Man sieht hier immer wieder Bäume mit einer besonderen Form.

Sie haben einen 2 Meter hohen Stamm.

Und darüber wird der Baum ganz knubbelig.

Dort wachsen die Äste rundherum.

Das sieht aus wie ein Kopf mit abstehenden Haaren.

Deshalb nennt man diese Bäume „Kopf-Bäume“.

Die Äste müssen alle paar Jahre abgeschnitten werden.

Dann wachsen sie wieder neu.

Dadurch bekommt der Kopfbaum seine besondere Form.

Aber warum schneidet man die Äste ab?

Früher haben die Menschen das Holz für viele Dinge gebraucht.

Zum Beispiel für Werkzeug.

Oder  zum Heizen.

Heute brauchen die Menschen keine Kopfbäume mehr.

Sie kaufen ihr Werkzeug einfach im Baumarkt.

Deshalb gibt es heute viel weniger Kopfbäume als früher.

Aber die Kopfbäume sind ein wichtiger Lebensraum für Tiere.

Sie haben oft Höhlen.

Dort lebt zum Beispiel der Steinkauz, eine kleine Eule.

Tiere wie der Steinkauz brauchen die Kopfbäume.

Jeder einzelne Baum ist wichtig.

Deshalb will man die Kopfbäume erhalten.

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Der Kopfbaum

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