Viele Dörfer sind schon richtig alt.

Manchmal sogar über 1000 Jahre alt.

Sie sind nach und nach gewachsen.

Hier in Louisendorf war das anders.

Das Dorf ist noch ziemlich jung.

Und es wurde als Ganzes geplant.

Deshalb ist hier auch alles so gerade angeordnet.

Das war vor ungefähr 200 Jahren.

Damals kamen hier viele Menschen aus der Pfalz an.

Das ist eine Gegend weiter im Süden von Deutschland.

In der Pfalz ging es ihnen sehr schlecht.

Und hier in der Nähe gab es schon ein Dorf mit Flüchtlingen aus der Pfalz – nämlich Pfalzdorf.

Da wollten die Pfälzer eigentlich hin.

Aber da war kein Platz mehr.

Deshalb gründeten sie Louisendorf.

Sie benannten das Dorf nach der Königin Louise von Preußen.

Die war damals sehr beliebt bei den Menschen.

Leider starb sie sehr jung.

In einem großen Kreis stehen rund um die Kirche ganz viele Linden-Bäume.

Die haben die Menschen damals für die Königin gepflanzt.

Zählen Sie doch mal die Bäume.

Dann wissen sie, wie alt Königin Louise wurde.

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Louisendorf

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Steinkäuze in Kopfbäumen

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Der Baum hier ist schon sehr alt.

Schon viele 100 Jahre.

Es ist eine Linde.

Als sie gepflanzt wurde, war die Welt noch ganz anders.

Keine Autos, keine Hochhäuser, keine Computer, kein Fernsehen…

Wir können uns das kaum vorstellen.

Aber vieles gab es auch damals schon, zum Beispiel Gerichts-Verhandlungen.

Wenn etwas Verbotenes gemacht worden war.

Dann gab es Befragungen und manchmal sehr schwere Bestrafungen.

Heute sind solche Verhandlungen immer drinnen, in einem Gebäude.

Aber früher fanden sie draußen statt.

Unter freiem Himmel.

So konnten alle Menschen zuschauen.

Und an dem Platz von den Gerichts-Verhandlungen pflanzten die Menschen gerne eine Linde.

Das war dann die Gerichts-Linde.

Sie glaubten, dass Linden Zauber-Kräfte hatten.

Dass die Linden vor Blitzen schützen.

Und Menschen dazu bringen, die Wahrheit zu sagen.

Irgendwann fand man: es müssen nicht mehr alle Menschen zugucken können.

Ab da fanden die Gerichts-Verhandlungen in Häusern statt.

Aber die alte Gerichts-Linde hier gibt es immer noch.

Sie ist heute geschützt, und die Menschen bemühen sich, dass sie noch lange lebt.

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Outdoorurteile

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Stellen Sie sich mal vor:

Sie fällen einen Baum, aber nicht mit einer Säge, sondern mit ihren Zähnen!

Unmöglich, oder?

Ein Biber kann das.

Biber können sehr stark zubeißen.

Sie fällen die Bäume, um an die leckeren Zweige von oben zu kommen.

Die fressen sie gern im Winter.

Außerdem benutzen sie die Äste und Zweige zum Bauen.

Sie bauen damit auch ihr Zuhause.

Dafür stapeln sie ganz viele Äste, bis ein Wohnbau entsteht.

Das nennt man Biber-Burg.

Oder sie bauen einen Damm.

Das heißt sie stapeln so viele Äste, Steine und Schlamm im Fluss, bis sich das Wasser staut.

Die Biber verändern damit die ganze Landschaft.

Vielleicht sehen Sie hier sogar einen Biber.

Man kann Biber sehr gut an ihrem Schwanz erkennen.

Der Schwanz ist platt und breit.

Damit können Biber sehr gut schwimmen.

Biber waren fast ausgestorben.

Die Menschen haben sie gejagt wegen ihrem dichten Fell.

Es ist schön, dass es hier wieder Biber gibt.

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Die Biber

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Erdkröten werden im Teich geboren.

Als Jungtiere verlassen die Kröten den Teich.

In großen Gruppen wandern sie dann zu Plätzen mit guter Nahrung.

Zu Wäldern, Wiesen oder Weiden.

Auch Hecken, also viele Büsche in einer Reihe sind toll. 

Hauptsache, es gibt genug Würmer, Schnecken oder Käfer.

Nach dem Winter wandern sie wieder zurück zu ihrem Teich.

Dort legen sie selber Eier.

Leider gibt es dabei ein großes Problem.

Die Erdkröten müssen meistens über eine Straße.

Dabei werden sie oft überfahren.

Deshalb versuchen die Menschen, die Erdkröten zu schützen.

Wenn sie eine neue Straße bauen, da wo Kröten wandern, dann bauen sie kleine Tunnel unter der Straße für die Kröten dazu.

Und bei alten Straßen bringt man einen kleinen Zaun am Straßenrand an.

Die Kröten wandern dann an dem Zaun entlang und suchen einen Durchgang.

Die Menschen haben deshalb Eimer in den Boden eingesetzt.

Da fallen die Kröten dann hinein.

Und am nächsten Morgen bringen die Menschen die Eimer auf die andere Straßenseite.

Da lassen sie die Kröten frei.

So kommen sie sicher ans Ziel.

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Krötenwanderung

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Fledermaus

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Die Fledermäuse

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Millinger

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Millinger Meer

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Brachvogel

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Großer Brachvogel

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