Herzlich willkommen in Rheinberg, Berka, Berg am Rhein oder Rhinberg – ganz wie Sie mögen. Der Name Rheinberg hat sich erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etabliert. Dabei ist er so passend, denn die Geschichte der Stadt ist untrennbar mit dem großen Strom verbunden. Wir sehen heute die  stattlichen Überreste eines Turmes auf einer Wiese. Vor etwa 700 Jahren hätten wir hier aber direkt am Rhein gestanden und auf einen imposanten Zollturm von 23 Metern Höhe geblickt. Denn die unmittelbare Nähe zum Rhein machte die Siedlung schon früh als Zollstätte interessant. Schließlich war der Rhein immer eine der Hauptverkehrsadern. Als nördlichste Zollstation der Kölner Erzbischöfe erhielt Rheinberg 1233 Stadt- und Befestigungsrechte und erlebte einen deutlichen wirtschaftlichen Aufschwung. Leider war der nicht von Dauer. Denn die jahrzehntelangen, erbarmungslosen Kriege des 16. und 17. Jahrhunderts setzten dem inzwischen zur Festung ausgebauten Rheinberg stark zu. Wechselnde Belagerungen und Besetzungen zermürbten die Bevölkerung und zahlreiche Stadtbrände und Explosionen zerstörten die Landesburg und große Teile der Stadt. Vor allem die Explosion unseres Zollturms - damals auch als Munitionslager genutzt und daher heute meist „Pulverturm“ genannt - richtete verheerenden Schaden an. Zu allem Überfluss suchte sich der Rhein außerdem ein anderes Flussbett. Und als die preußischen Besatzer im 18. Jahrhundert nicht nur die Festung schleifen, sondern auch den verbliebenen Altrheinarm verlanden ließen, verlor Rheinberg seine Zollstätte.

Heute können Besucher die Idylle der kleinen Stadt genießen und in dessen Geschichte eintauchen: Informationstafeln an den zahlreichen Sehenswürdigkeiten laden zu einem historischen Spaziergang durch Rheinberg ein.

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Rheinberg

Ehemalige Zollstation und mehr

Herzlich willkommen in Rheinberg, Berka, Berg am Rhein oder Rhinberg – ganz wie Sie mögen. Der Name Rheinberg hat sich erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etabliert. Dabei ist er so passend, denn die Geschichte der Stadt ist untrennbar mit dem großen Strom verbunden. Wir sehen heute die  stattlichen Überreste eines Turmes auf einer Wiese. Vor etwa 700 Jahren hätten wir hier aber direkt am Rhein gestanden und auf einen imposanten Zollturm von 23 Metern Höhe geblickt. Denn die unmittelbare Nähe zum Rhein machte die Siedlung schon früh als Zollstätte interessant. Schließlich war der Rhein immer eine der Hauptverkehrsadern. Als nördlichste Zollstation der Kölner Erzbischöfe erhielt Rheinberg 1233 Stadt- und Befestigungsrechte und erlebte einen deutlichen wirtschaftlichen Aufschwung. Leider war der nicht von Dauer. Denn die jahrzehntelangen, erbarmungslosen Kriege des 16. und 17. Jahrhunderts setzten dem inzwischen zur Festung ausgebauten Rheinberg stark zu. Wechselnde Belagerungen und Besetzungen zermürbten die Bevölkerung und zahlreiche Stadtbrände und Explosionen zerstörten die Landesburg und große Teile der Stadt. Vor allem die Explosion unseres Zollturms - damals auch als Munitionslager genutzt und daher heute meist „Pulverturm“ genannt - richtete verheerenden Schaden an. Zu allem Überfluss suchte sich der Rhein außerdem ein anderes Flussbett. Und als die preußischen Besatzer im 18. Jahrhundert nicht nur die Festung schleifen, sondern auch den verbliebenen Altrheinarm verlanden ließen, verlor Rheinberg seine Zollstätte.

Heute können Besucher die Idylle der kleinen Stadt genießen und in dessen Geschichte eintauchen: Informationstafeln an den zahlreichen Sehenswürdigkeiten laden zu einem historischen Spaziergang durch Rheinberg ein.

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