St. Bernardin war schon immer ein besonderer Ort, an dem das Leben seinen eigenen Rhythmus hatte. Eine eigene Welt, von der Außenstehende lange nicht viel mitbekamen. 1852 gründeten Franziskanerinnen das Kloster St. Bernardin als „wissenschaftliches Pensionat“ für Mädchen aus der Umgebung. 30 Jahre später wurde es ein Wohn- und Pflegeheim für Mädchen und Frauen mit Behinderung. Und heute leitet die Caritas hier eine integrative Wohneinrichtung für Erwachsene. Dabei ist St. Bernardin nicht länger eine Inselwelt, sondern hat mit der Neugestaltung der Klosteranlage die Tore für Besucher weit geöffnet. Aus dem landwirtschaftlich genutzten Gelände, mit dem das Kloster sich früher selbst versorgte, ist nun eine Parkanlage geworden, die den Bedürfnissen der Bewohner und der Besucher gleichermaßen Rechnung trägt.

Dies wurde unter anderem auch möglich durch das Engagement des NABU Naturschutz­zentrums Gelderland und mit finanzieller Hilfe durch den Landschaftsverband Rheinland. Herzstück des Parks sind  mehrere Gartenprojekte des Naturschutzzentrums.  Der Kräuter- und Blumengarten mit den vielen intensiv duftenden Kräutern ist ein sinnliches Erlebnis für alle Menschen. Der angrenzende Schau-Bauerngarten mit seinen historischen Gemüsesorten sowie der Schnupper- und Tastgarten sind weitere Anziehungspunkte für Bewohnerinnen und Bewohner und für Besucher von nah und fern. Und die Anlage bietet noch mehr: einen Tiergarten, einen Spielplatz, ein Bewegungsbad und vor allem viele Spazierwege durch Laubengänge und unter dem alten Baumbestand. Mit der Neugestaltung der Anlage ist den Planern ein echter Coup gelungen: St. Bernardin ist zum beliebten Ausflugsziel geworden und bietet gleichzeitig mit seiner wertschätzenden Atmosphäre seinen Bewohnern einen anregenden Ort zum Leben. Und vor allem ist St. Bernardin ein Begegnungsort, der Menschen verbindet und zeigt, wie einfach Inklusion funktionieren kann.

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Die Parkanlage St. Bernardin

Mit allen Sinnen genießen

St. Bernardin war schon immer ein besonderer Ort, an dem das Leben seinen eigenen Rhythmus hatte. Eine eigene Welt, von der Außenstehende lange nicht viel mitbekamen. 1852 gründeten Franziskanerinnen das Kloster St. Bernardin als „wissenschaftliches Pensionat“ für Mädchen aus der Umgebung. 30 Jahre später wurde es ein Wohn- und Pflegeheim für Mädchen und Frauen mit Behinderung. Und heute leitet die Caritas hier eine integrative Wohneinrichtung für Erwachsene. Dabei ist St. Bernardin nicht länger eine Inselwelt, sondern hat mit der Neugestaltung der Klosteranlage die Tore für Besucher weit geöffnet. Aus dem landwirtschaftlich genutzten Gelände, mit dem das Kloster sich früher selbst versorgte, ist nun eine Parkanlage geworden, die den Bedürfnissen der Bewohner und der Besucher gleichermaßen Rechnung trägt.

Dies wurde unter anderem auch möglich durch das Engagement des NABU Naturschutz­zentrums Gelderland und mit finanzieller Hilfe durch den Landschaftsverband Rheinland. Herzstück des Parks sind  mehrere Gartenprojekte des Naturschutzzentrums.  Der Kräuter- und Blumengarten mit den vielen intensiv duftenden Kräutern ist ein sinnliches Erlebnis für alle Menschen. Der angrenzende Schau-Bauerngarten mit seinen historischen Gemüsesorten sowie der Schnupper- und Tastgarten sind weitere Anziehungspunkte für Bewohnerinnen und Bewohner und für Besucher von nah und fern. Und die Anlage bietet noch mehr: einen Tiergarten, einen Spielplatz, ein Bewegungsbad und vor allem viele Spazierwege durch Laubengänge und unter dem alten Baumbestand. Mit der Neugestaltung der Anlage ist den Planern ein echter Coup gelungen: St. Bernardin ist zum beliebten Ausflugsziel geworden und bietet gleichzeitig mit seiner wertschätzenden Atmosphäre seinen Bewohnern einen anregenden Ort zum Leben. Und vor allem ist St. Bernardin ein Begegnungsort, der Menschen verbindet und zeigt, wie einfach Inklusion funktionieren kann.

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