Dass die Labbecker sich mit dem Hasen als heimlichem Wappentier angefreundet haben, zeigt der lebendig gestaltete Dorfplatz.

Als „Sandhasen“ werden an mehreren Orten des Niederrheins Menschen bezeichnet, die sich in sandigen, eher kargen Gegenden tapfer den Widrigkeiten des Lebens stellten. So gibt es auch rechtsrheinisch im Dorf Mehrhoog einen „Bruder“ der Labbecker Sandhasen, dem ebenso ein kleines bronzenes Denkmal gewidmet wurde.

Die Bronzehasen, die den Brunnen in Labbeck schmücken, wurden 2012 vom Steinmetz Rainer Weber geschaffen. Und Hasen mit einer Möhre umrahmen auch das gemeindliche Wappen, das selbst keinen Hasen enthällt.  Mag die Möhre vielleicht sogar eine Anspielung auf die Sonsbecker sein, die scherzhaft „Worteln“ genannt werden?

Am Dorfplatz wird aber nicht nur die Geschichte der Sandhasen verewigt.

Der Brunnen schafft nämlich auch eine inhaltliche Verbindung zur Bedeutung des Wassers für den Ort: ein Teil der Wasserleitung aus römischer Zeit verlief hier und ist  auch zu besichtigen. Auf einer Informationstafel gibt der Landschaftsverband Rheinland (LVR) Hinweise auf den Verlauf, die Bauweise, die Herkunft und den Zielort des Wassers. Besonders charmant klingt es in diesem Zusammenhang, dass die Wasserleitung aus den Quellen am Tüschenwald bei „Haus Hasenacker“ gespeist wurde.

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Der Dorfplatz Labbeck

Hasendenkmal und römische Wasserleitung

Dass die Labbecker sich mit dem Hasen als heimlichem Wappentier angefreundet haben, zeigt der lebendig gestaltete Dorfplatz.

Als „Sandhasen“ werden an mehreren Orten des Niederrheins Menschen bezeichnet, die sich in sandigen, eher kargen Gegenden tapfer den Widrigkeiten des Lebens stellten. So gibt es auch rechtsrheinisch im Dorf Mehrhoog einen „Bruder“ der Labbecker Sandhasen, dem ebenso ein kleines bronzenes Denkmal gewidmet wurde.

Die Bronzehasen, die den Brunnen in Labbeck schmücken, wurden 2012 vom Steinmetz Rainer Weber geschaffen. Und Hasen mit einer Möhre umrahmen auch das gemeindliche Wappen, das selbst keinen Hasen enthällt.  Mag die Möhre vielleicht sogar eine Anspielung auf die Sonsbecker sein, die scherzhaft „Worteln“ genannt werden?

Am Dorfplatz wird aber nicht nur die Geschichte der Sandhasen verewigt.

Der Brunnen schafft nämlich auch eine inhaltliche Verbindung zur Bedeutung des Wassers für den Ort: ein Teil der Wasserleitung aus römischer Zeit verlief hier und ist  auch zu besichtigen. Auf einer Informationstafel gibt der Landschaftsverband Rheinland (LVR) Hinweise auf den Verlauf, die Bauweise, die Herkunft und den Zielort des Wassers. Besonders charmant klingt es in diesem Zusammenhang, dass die Wasserleitung aus den Quellen am Tüschenwald bei „Haus Hasenacker“ gespeist wurde.

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